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Baubericht 71

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Im Bericht 71 geht es weiter mit dem Großmast!

Als erstes habe ich das Rundholz für die Kreuzrah bearbeitet.



Zu diesem Zweck habe ich das Rundholz nach dem ablängen, in den Schraubstock eingespannt, der Voteil ist das sich der Stab nicht mehr verdrehen kann. Ich habe dann die Löcher für das Fußpferd angezeichnet und mit einem 0,5mm Bohrer gebohrt.



Zu Testzwecken habe ich das Rundholz mal in die Führungen des Ätzteils eingefügt. In erster Linie aber um zu sehen ob die Aufnahmen richtig gebogen sind.




So sieht es jetzt aus, nachdem ich die Enden der Rah verjüngt habe, und das Fußpferd ist auch eingeklebt, nur die Rah selbst ist noch beweglich, die wird erst verklebt wenn die endgültige Position fest steht.



Auf den beiden Bilder kann man die Stützbleche für die Kreuzrah gut erkennen. Links das Blech Bugwärts welches in einem Stück geliefert wurde und nur etwas gebogen werden mußte. Rechts zeigt das Blech in Richtung Heck, dieses besteht eigentlich aus 2 Teilen, im Rahmen sind die Beiden Teile noch mit einem Steg verbunden der eigentlich entfert werden soll. Ich habe mir aber die Arbeit etwas erleichtert und den Steg dran gelassen, so läßt sich das Teil besser positionieren  und den Schlitz kann man leicht zu spachtel.

Bevor es jetzt mit den Leitern weiter geht, habe ich noch die Rah mit der Halterung am Kupferrohr befestigt.




Nach dem "studieren" vieler Original  Fotos und Zeichnungen konnte ich feststellen das dies der richtige Befestigungspunkt ist und nicht der in der Bauanleitung gezeigte.

Nun geht es in die Finale- Bauphase!

Am Ausguck- Korb wurden einige Veränderungen vorgenommen. Ich habe eine Scheinwerfer- Plattform angebaut und eine Trittplattform zum Umsteigen von Leiter zu Leiter, damit verbunden mußte ich noch 2 Handläufe montieren.



Als nächstes waren die Leitern ab dem Ruderlagenanzeiger dran. Auch diese wurden von mir anders, als in der Bauanleitung angegeben, angebaut.



Die Leiter von der mittleren Rah zur oberen, die so leicht vom Mast absteht, soll eine so genannte Jakobsleiter  (im Volksmund auch Strickleiter genannt) darstellen.



Zum Abschluß noch ein Bild in voller Größe (und Schönheit), es fehlen lediglich noch die Zeiger des Wellenlagenanzeigers und die Antenne auf der Top.



Zu guter letzt möchte ich noch sagen, daß ich mir die Modifikation entgegen der Bauanleitung, nicht aus der Luft gegriffen habe.

Sondern aus einer Zeichnung von Blohm&Voss vom 08.03.1941 entnommen habe!

Stand 24.03.2008